Saigon (Vietnam) - Auckland (Neuseeland) - Cooks Beach
Nach dem klar ist, wo unsere Reise weitergehen soll, heißt es erstmals unsere Fahrräder bis in die kleinste Ritze vom Dreck zu befreien (die neuseeländische Biosecurity soll es anscheinend bei der Einreise sehr genau nehmen) und diese flugtauglich in Kartonboxen zu verstauen. Ein nicht ganz einfaches Unternehmen in Saigon... Mit 1 1/2 Kartonboxen pro Velo und etlichen Kilometern durch die halbe Stadt schaffen wir auch das fast Unmögliche.
Es folgt eine lange; eine sehr lange Reise nach Auckland. Hier decken wir uns mit allem Nötigen für unsere weiteren Abenteuer ein - Neuseeland soll ja ein Paradies fürs Campieren sein. Von Auckland nehmen wir die Fähre zur Coromandel-Halbinsel wo wir unsere ersten Velokilometer in Neuseeland machen. Vom ersten Meter an fahren wir durch traumhafte Landschaften. Die Unterschiede zwischen Vietnam und Neuseeland sind gewaltig, es erscheint uns hier alles sehr geordnet, sauber und ruhig.
Mittwoch, 22. Januar 2020
Samstag, 11. Januar 2020
Wir erreichen Saigon...
Vung Tau - Saigon
Um den großen Verkehr Saigons zu meiden, nehmen wir in Vung Tau das Schnellboot nach Saigon Zentrum. Die letzten Kilometer per Rad in Vietnam machen wir durch den dichten, chaotischen Verkehr in Saigon im District 1. Wir erreichen das Hotel und somit das Ende der Vietnamveloreise glücklich und zufrieden!
Das Mekongdelta besuchen wir wie alle Touristen mittels geführter Tour. Wir kommen uns extrem komisch und unselbstständig vor. Das ist nicht unser Ding, obschon wir eine sehr kleine und gute Gruppe waren.
Zurück in Saigon beginnt das Planen unserer Weiterreise. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage auf den Philippinen und den EDA Empfehlungen entscheiden wir uns nach langem Hin- und Her für eine komplett andere Destination...
Wir sind nun am Packen, Umbuchen und Organisieren und melden uns im nächsten Post wieder.
Um den großen Verkehr Saigons zu meiden, nehmen wir in Vung Tau das Schnellboot nach Saigon Zentrum. Die letzten Kilometer per Rad in Vietnam machen wir durch den dichten, chaotischen Verkehr in Saigon im District 1. Wir erreichen das Hotel und somit das Ende der Vietnamveloreise glücklich und zufrieden!
Zurück in Saigon beginnt das Planen unserer Weiterreise. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage auf den Philippinen und den EDA Empfehlungen entscheiden wir uns nach langem Hin- und Her für eine komplett andere Destination...
Wir sind nun am Packen, Umbuchen und Organisieren und melden uns im nächsten Post wieder.
Einmal in die Berge und zurück
Nha Trang - Vung Tau
Die Königsetappe war anstrengend und heiss - sehr heiss. Im Aufstieg (30km non-stop-bergauf) hält ein Lieferwagen vor uns an, der Fahrer unterlegt die Räder mit großen Steinen, und rennt mit kalter Zitronenlimonade auf uns zu! Welch eine Wohltat, denn das Wasser in unseren Bidons ist schon ziemlich warm! In Kürze ist dies ausgeschüttet und ersetzt mit kalter Limonade. „Only 7k to go“ sagt er und packt seine Sachen und fährt weiter.
Die anstrengende Fahrt zahlt sich aus. Abwechslungsreiche Landschaft, ein Bungalow mitten in der Kaffeeplantage in Chappi Mountain, mystische Morgenstimmung, Ruhe und himmlischer Kaffee waren nur einige der vielen Highlights.
Nach unzähligen Erdbeer- und Blumenfelder erreichen wir Da Lat - das „St.Moritz von Vietnam“. Angenehm kühle Temperaturen, Wind, einen See, sehr gepflegt, viele Touristen, einen Golfplatz und überhöhte Preise!
Wir geniessen‘s und feiern Silvester mit einem „Galadinner“ mit Frosch und Schaumwein.
Durch Nadelwälder und Kaffeekirschen, welche an der Sonne zum Trocknen liegen, fahren wir weiter durch die Berglandschaft.
Ein Sturm weht uns fast vom Sattel und ein gestürzter Baum versperrt die Straße. Die Vietnamesen nehmen‘s locker. Sie helfen uns die Fahrräder über den Baum zu hieven und hacken mit einem Säbel den Stamm entzwei.
In der Ebene angekommen pedalen wir durch unzählige Drachenfruchtplantagen und werden vom vorbeifahrenden Bauern mit frisch geernteten, pink leuchteten Drachenfrüchten beschenkt. Es waren die besten in ganz Vietnam!
Eine eher unattraktive Radstrecke führt uns entlang der Küste nach Vung Tau. Unzählige Bauruinen, Baustellen, viel Müll und geplante Baustellen (riesige abgeholzte Flächen wo einst riesige Resorts entstehen sollten) begleiten uns auf den letzten Kilometern nach Vung Tau.
Bei brütender Hitze erreichen wir Vung Tau. Zwei Kilometer vor unserem Tagesziel rattert das Hinterrad von Lukas Velo...der Schaden ist schnell behoben. Die Hände allerdings sehr schmutzig, so offeriert der zuschauende und einfach so dasitzende Vietnamese seinen Wasserhahn. Sehr nett! Doch während des Händewaschens knabbert aus dem über dem Wasserhahn hängenden Käfig eine Ratte an Lukas Haaren ;-))) Wir sind uns nicht einig; Lukas wollte einen buschigen Schwanz gesehen haben, in der Hoffnung es wäre dann ein Eichhörnchen...ob‘s das hier gibt lassen wir offen.
Die Königsetappe war anstrengend und heiss - sehr heiss. Im Aufstieg (30km non-stop-bergauf) hält ein Lieferwagen vor uns an, der Fahrer unterlegt die Räder mit großen Steinen, und rennt mit kalter Zitronenlimonade auf uns zu! Welch eine Wohltat, denn das Wasser in unseren Bidons ist schon ziemlich warm! In Kürze ist dies ausgeschüttet und ersetzt mit kalter Limonade. „Only 7k to go“ sagt er und packt seine Sachen und fährt weiter.
Die anstrengende Fahrt zahlt sich aus. Abwechslungsreiche Landschaft, ein Bungalow mitten in der Kaffeeplantage in Chappi Mountain, mystische Morgenstimmung, Ruhe und himmlischer Kaffee waren nur einige der vielen Highlights.
Nach unzähligen Erdbeer- und Blumenfelder erreichen wir Da Lat - das „St.Moritz von Vietnam“. Angenehm kühle Temperaturen, Wind, einen See, sehr gepflegt, viele Touristen, einen Golfplatz und überhöhte Preise!
Wir geniessen‘s und feiern Silvester mit einem „Galadinner“ mit Frosch und Schaumwein.
Durch Nadelwälder und Kaffeekirschen, welche an der Sonne zum Trocknen liegen, fahren wir weiter durch die Berglandschaft.
Ein Sturm weht uns fast vom Sattel und ein gestürzter Baum versperrt die Straße. Die Vietnamesen nehmen‘s locker. Sie helfen uns die Fahrräder über den Baum zu hieven und hacken mit einem Säbel den Stamm entzwei.
In der Ebene angekommen pedalen wir durch unzählige Drachenfruchtplantagen und werden vom vorbeifahrenden Bauern mit frisch geernteten, pink leuchteten Drachenfrüchten beschenkt. Es waren die besten in ganz Vietnam!
Eine eher unattraktive Radstrecke führt uns entlang der Küste nach Vung Tau. Unzählige Bauruinen, Baustellen, viel Müll und geplante Baustellen (riesige abgeholzte Flächen wo einst riesige Resorts entstehen sollten) begleiten uns auf den letzten Kilometern nach Vung Tau.
Bei brütender Hitze erreichen wir Vung Tau. Zwei Kilometer vor unserem Tagesziel rattert das Hinterrad von Lukas Velo...der Schaden ist schnell behoben. Die Hände allerdings sehr schmutzig, so offeriert der zuschauende und einfach so dasitzende Vietnamese seinen Wasserhahn. Sehr nett! Doch während des Händewaschens knabbert aus dem über dem Wasserhahn hängenden Käfig eine Ratte an Lukas Haaren ;-))) Wir sind uns nicht einig; Lukas wollte einen buschigen Schwanz gesehen haben, in der Hoffnung es wäre dann ein Eichhörnchen...ob‘s das hier gibt lassen wir offen.
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